Vorsicht: Freitag der 13. - ein unfallreicher Tag?

Wenn das Kalenderblatt an einem Freitag die 13 trägt, springt bei manch einem der Aberglaube an. Der nächste Freitag der 13. steht kurz bevor. An einem solchen Tag wird schwarzen Katzen lieber aus dem Weg gegangen, unter einer Leiter geht es dann auf keinen Fall hindurch und Scherben? Scherben gilt es tunlichst zu vermeiden! Ganz Vorsichtige verlassen an einem Freitag den 13. gar nicht erst das Haus. Doch ist er wirklich so ein Unglückstag?

Was sagt die Statistik zum Unglückspotenzial?

Fest steht, die Angst vor der Zahl 13 ist in vielen Ländern verbreitet. Viele halten sie für die Unglückszahl schlechthin. Einige Fluggesellschaften verzichten traditionell auf die Sitzreihe 13 und auch einige Hotels lassen die Zimmernummer 13 lieber aus.

Fällt der 13. in einem Monat auf den Freitag, ist für viele das Unglück bereits vorprogrammiert. Und das kommt immerhin mindestens einmal im Jahr, höchstens aber drei Mal im Jahr vor. Laut Statistik steigen die Krankmeldungen an so einem Tag spürbar an: Krankheitsbedingt fallen – laut Kaufmännischer Krankenkasse – drei- bis fünfmal so viele Arbeitnehmer aus als an anderen Daten.

Doch die Unfallquote spricht für Freitag den 13. eine andere Sprache. Laut Statistik ist Freitag der 13. ein ganz normaler Tag wie jeder andere auch. Teilweise scheint es sogar so, dass an diesem „Unglückstag“ weniger Unfälle passieren als an anderen Tagen. Der Grund: Viele Menschen haben am Freitag den 13. Angst, dass ihnen etwas passiert und sind dadurch deutlich vorsichtiger.

Der gute 13, der böse Freitag

Was überrascht: Freitage haben im Vergleich zu den anderen Wochentagen am meisten gemeldete Schäden. Dies liegt unter anderem – laut ADAC – am erhöhten Verkehrsaufkommen durch Pendler und Kurzurlauber. Die 13. ist also das kleinere Übel, wenn das Datum auf den Freitag als Wochentag trifft.

Andere Länder, andere Sitten?

Die Zahl 13 steht nicht in jedem Land der Welt für Unglück. In China ist es beispielsweise die vier, da sie sich im Chinesischen anhört wie „ße“, welches dem Wort „Tod“ ähnelt. In Italien hingegen steht die 17. für Pech. Treffen also ein Freitag und der 17. aufeinander, versetzt das die abergläubische Bevölkerung Italiens in Angst und Schrecken.

Was in allen Ländern gleich ist, ist die Tatsache, dass Angst und Sorge – ausgelöst durch eine Zahl – zu mehr Unfällen führen. Unser Tipp ist daher einfach: Positiv denken und sich nicht nervös machen lassen!

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